Olivenöl

Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen für Natives Olivenöl Extra entscheiden, gegenüber vielen anderen Arten von Ölen. Gesundheitliche Vorteile stehen oft ganz oben auf der Liste, warum sich Menschen für das “flüssige Gold” entscheiden.

Und was macht Olivenöl so gesund? Die Polyphenole! Jedoch variiert der Polyphenol-Gehalt sehr stark. Die Olivensorte spielt die wichtigste Rolle beim Gehalt an Polyphenolen in einem Olivenöl. Untersuchungen haben gezeigt, dass obwohl fast alle Olivensorten dafür geeignet sind, um Natives Olivenöl Extra herzustellen, jedoch nur wenige einen sehr hohen Gehalt an Polyphenolen aufweisen. Zu den Sorten mit einem vergleichsweise hohen Gehalt an Polyphenolen gehören Koroneiki (Griechenland), Coratina (Italien) und Cornicabra (Spanien). Weniger Polyphenol weisen dagegen die Sorten Arbequina (Spanien) und Sevillano (USA) auf.

Was den Polyphenolgehalt von Olivenöl bestimmt

Der Polyphenolgehalt im Olivenöl hängt unter anderem von der Olivensorte ab
Der Polyphenolgehalt im Olivenöl hängt unter anderem von der Olivensorte ab.

Verschiedene Forschungen haben ergeben, dass native Olivenöle einen natürlichen Polyphenolgehalt haben, der zwischen 50 und 5000 mg/kg liegen kann (NMR-Spektroskopie). Im Durchschnitt liegen die nativen Olivenöle (die hochwertigsten Olivenöle) zwischen 100-250 mg/kg Polyphenolen. Einige besonders hochwertigen Olivenöle weisen Spitzenwerte bis zu 560 mg/kg auf. Da die Olivensorte, das Anbaugebiet, das Terrain, das Wetter, die Ernte und die Verarbeitung den Polyphenolgehalt beeinflussen, ist es unwahrscheinlich, dass alle nativen Olivenöle auch einen hohen Polyphenolgehalt aufweisen. Einen hohen Polyphenolgehalt weisen vor allem Olivenöle auf, die überwiegend aus früh geernteten Oliven bestehen. Da diese jedoch weniger Ertrag bringen als lange gereifte Oliven, sind diese Öle oftmals wesentlich teurer. Leider weisen die meisten Hersteller den Polyphenolgehalt ihres Olivenöls nicht auf dem Etikett aus.

Deshalb ist Olivenöl so gesund

Doch nicht nur der hohe Anteil an Polyphenolen macht das Olivenöl so gesund. Denn in Olivenöl ist auch viel Vitamin E enthalten, welches selbst auch als Antioxidans wirkt. Doch auch einige wertvolle Mineralstoffe sind in dem Öl enthalten. Dazu gehören unter anderem Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Im Gegensatz zu einigen anderen Ölen enthält Olivenöl jedoch weniger Omega-Fettsäuren. Es empfiehlt sich also auch andere Öle zu verzehren. Zum (scharfen) Anbraten sollten andere Öle verwenden, da der Rauchpunkt von Olivenöl schneller überschritten wird.

Wie man ein Olivenöl mit hohem Polyphenolgehalt erkennt

Polyphenole sind vor allem für den bitteren und scharfen Geschmack im Olivenöl verantwortlich. Polyphenole sind in der Olivenfrucht am höchsten, wenn die Frucht nicht vollreif ist, wenn man diese Olive vom Baum aus probiert, würde man sie so bitter finden, dass die meisten Menschen sie für ungenießbar halten. Es sollte daher nicht verwundern, dass Olivenöle mit einem hohen Polyphenolgehalt bitterer und schärfer im Geschmack sind. Dies ist somit eine der einfachsten Möglichkeiten, um ein hochphenolisches Olivenöl zu erkennen. Wenn Sie das Olivenöl mit dem höchsten Polyphenolgehalt vor dem Öffnen der Flasche erkennen möchten, sollten Sie nach dem Polyphenolgehalt auf dem Etikett suchen. Jedoch wird dieser Gehalt häufig nicht angegeben.

Sie können stattdessen nach möglichst vielen der folgenden Punkte suchen: Es sollte sich um (echtes) Natives Olivenöl Extra handeln. Achten Sie auf den Erntezeitpunkt (wenn Sie keinen finden können, suchen Sie nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum und zählen Sie etwa 18 Monate rückwärts). Das Olivenöl sollte in eine dunkle Flasche (oder eine Möglichkeit, das Olivenöl vor Licht zu schützen) abgefüllt sein.

Polyphenole im Olivenöl – Deshalb ist es so gesund
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