Oxidativer Stress vermeiden

Wie entsteht oxidativer Stress?

Jeder hat wohl schon einmal von oxidativem Stress gehört. Doch was genau hinter sich diesem Begriff und ähnlichen Begriffen wie Antioxidantien oder freien Radikalen verbirgt, das wissen die Wenigsten. Mit oxidativem Stress ist ein bestimmter Zustand unseres Stoffwechselsystems gemeint. In diesem Zustand gibt es zu viele der sogenannten freien Radikale und es herrscht kein Gleichgewicht zwischen Oxidantien und Anti-Oxidatien. In all diesen Prozessen spielt Sauerstoff eine entscheidende Rolle. Sauerstoff ist elementar wichtig für alle Organismen, Pflanzen und alles Leben auf diesem Planeten. Obwohl Sauerstoff die Lebensgrundlage für Alles auf der Erde ist steht er unter bestimmten Rahmenbedingungen auch in Zusammenhang mit schädlichen Prozessen. Sehr gut verbildlichen kann man diesen Prozess mit dem Beispiel einer verwelkenden Pflanze. Wenn in Verbindungen mit Sauerstoff ein Elektron fehlt, dann treten freie Radikale auf. Sie treten sehr schnell eine Reaktion mit anderen Verbindungen ein, denen sie auch wieder ein Elektron entnehmen. So kommt es zu einer wahren Kettenreaktion und einer starken Zunahme von freien Radikalen. Dieser Vorgang zerstört zusätzlich die Balance zwischen Oxidantien und Anti-Oxidantien. Das Ergebnis von oxidativem Stress kann die Schädigung oder sogar Zerstörung von Zellen sein.

Welche Faktoren oxidativen Stress erhöhen

An erster Stelle ist bei den Faktoren, die den oxidativen Stress auf unseren Körper erhöhen Rauchen zu nennen. Beim Rauchen kommt es zu einer unvollständigen Verbrennung. So gelangen riesige Mengen an Radikalen in die Lunge und können dort durch ihr hochreaktives Verhalten enorme Schäden anrichten. Da die Reaktivität so hoch ist kommt es zu Reaktionen mit den Fettsäuren der Zellen. Es bilden sich Aldehyde, die sich sogar in der DNA ablagern können. So kann es über einen langen Wirkungszeitraum sogar zu einer Schädigung der DNA kommen und durch Mutationen zur Bildung von Krebs-Zellen. Diese Prozesse werden nicht nur durch aktives Rauchen in Gang gesetzt. Auch Passivraucher sind oxidativem Stress ausgesetzt und können sehr schwere Erkrankungen erleiden, die im schlimmsten Fall irreversibel sind, so dass sich die Prozesse nicht mehr umkehren lassen. Eine sehr große Rolle im Zusammenhang mit oxidativem Stress für die Zellen spielen auch Abgase und Feinstaub. Vor allem in großen Städten, in der Nähe von viel befahrenen Landstraßen oder Autobahnen und im Einzugsgebiet von Industrieanlagen setzen sie sich einem stark erhöhten Risiko aus, zu erkranken. Mittlerweile ist die Belastung durch Feinstaub und andere schädliche Partikel in der Luft aber mittlerweile so hoch, dass man auch in ländlicheren Gegenden unter erhöhtem oxidativen Stress steht. Um oxidativen Stress durch Schadstoffe in der Luft zu reduzieren empfiehlt es sich daher überall die Verwendung eines Luftfilters, der die Luft filtert. Vor allem in Gegenden die unter starker Belastung stehen sollten sie einen geeigneten, leistungsstarken Filter verwenden. Mit einem Luftfilter werden schädliche Partikel, die zu oxidativem Stress und in der Folge zu Zellschädigen führen können, aus der Luft gefiltert werden, bevor sie in unserer Körper gelangen. Außerdem führt eine saubere Atemluft zu einem erholsameren Schlaf und trägt damit mehrfach zu einer gesunden Lebensweise bei.

Ein Luftfilter kann helfen oxidativen Stress zu reduzieren
Ein Luftfilter kann helfen oxidativen Stress zu reduzieren

Wie kann man oxidativen Stress auf die Zellen reduzieren?

Es gibt chemische Verbindungen die dazu in der Lage sind oxidativen Stress zu verringern und damit die Zellen vor Schädigungen zu schützen. Dabei handelt es sich um Stoffe die auf den Organismus eine antioxidative Wirkung haben. So sind Polyphenole dazu in der Lage die Oxidation anderer Substanzen zu verlangsamen oder sogar zu verhindern. Man kann Polyphenole auch als Radikalen-Fänger bezeichnen. Damit sind Polyphenole grundsätzlich dazu in der Lage den schädlichen Prozess schon in der Entstehung zu verhindern. Dieser Prozess kann durch fehlende Elektronen, über erhöhte Reaktivität und Schädigung der DNA sogar zu Krebs führen. Ein gesunder Lebensstil zeichnet sich also auch durch einen möglichst niedrigen oxidativen Stress aus. Aus diesem Grund sollte man darauf achten Luftschadstoffe in seiner Umgebung zu reduzieren und viele Polyphenole über die Ernährung aufzunehmen (viel frisches Obst mit Schale, Nüsse, Kaffee, Gewürze und Kakao) um die Zellen zu schützen.

Wie lässt sich oxidativer Stress reduzieren?

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